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Der größte Teil unserer Fahrzeuge sind Geländewagen.

Man sagte mir früher von allen Seiten, ein Geländewagen wäre unpraktisch und nicht alltags tauglich.

Genau das Gegenteil ist der Fall.
Ein Geländewagen ist wie ein Schweizer Taschenmesser. Man kann alles damit machen. Alles außer schnell fahren.

Will man etwas transportieren, kein Problem. Ein Geländewagen ist in der Regel ein Kombi.
Will man verreisen, kein Problem siehe Kombi. Außerdem fährt es sich durch die höhere Sitzposition richtig entspannt.
Ist der Untergrund schlecht, kein Problem. Egal ob Feldweg oder Bordstein. Mit dem Geländewagen kommt man überall durch. Und auch wenn der Weg mal komplett fehlt. In der Regel sind die Grenzen des Fahrers eher erreicht wie die Grenzen des Autos.

Dann ist der Geländewagen robust.
Da geht nicht dauernd was kaputt wie beim PKW. Und wenn doch, lässt es sich in der Regel reparieren.
So ist es auch kaum verwunderlich, dass die Lebenserwartung eines Geländewagens, deutlich größer ausfällt, als die eines normalen PKWs.

Aber bitte nicht die modernen SUVs mit Geländewagen verwechseln.
Das sind zwei komplett unterschiedliche Kategorien. Auch wenn sie gerne in den selben Topf geworfen werden.

Datsun Patrol in der Sandgrube

Mit dem hier hat alles angefangen. Ein Datsun Patrol aus den frühen Achtzigern. Der Offroadvirus biss zu und hat bis heute nicht mehr losgelassen. Wie man auf dem Bild sieht, hat es das Auto bei mir nicht leicht gehabt. Kurz nachdem er eingefahren war (nach ca. 250.000 km) hat ihn ein kapitaler Motorschaden dahin gerafft.

Als Ersatz für meinen Datsun habe ich dann den hier angeschafft. Er heißt jetzt Nissan, ist ein Spanier und leistete mir treue Dienste. 
Leider musste ich ihn verkaufen. An ihn denke ich noch mit Wehmut.

Suzuki SJ410 im Schnee

Das war der erste Offroader meiner Frau. Ein Suzuki SJ 410. Eigentlich wollte ich ihr einen BMW 635 CSI kaufen. Sie hat sich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt. Sie wollte ein Auto das günstig im Unterhalt ist. Wenig PS sollte er haben und einen Motor, der schon auf kurzen Strecken warm wird.

Sie war begeistert von dem was ich da anbrachte.

Suzuki SJ410 grün

Nachdem wir den alten mit viel Rost und wenig TÜV für noch weniger Geld verkauft hatten, wurde der hier angeschafft. Wieder ein SJ. Ähnliches Baujahr, etwas weniger Rost und kaputter Auspuff. Diesmal aber mit Hardtop.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Unsere beiden Suzukis waren schon alt und entsprechend verbraucht als wir sie kauften. Und sie waren günstig. Das wir von den Susi’s begeistert sind, erkennen sie an der Wahl des nächsten Fahrzeugs.

Zeit für einen neuen. Der nennt sich Suzuki Samurai Long Body. Wie aus dem Namen hervor geht haben wir jetzt zum langen Radstand gegriffen. Der Kofferraum der beiden Vorgänger war halt doch arg klein. Aber der hat jetzt mit 72 PS, richtig Power. Jedenfalls im Vergleich zu seinen Vorgängern.
… Dachten wir …

Nachdem normal doch etwas langweilig ist, wurde der Suzi etwas umgebaut. Aber das findet Ihr bei den Projekten.

Der Nachfolger für meinen Patrol ist da. 
Ich hab mir ein Buschtaxi geholt. Einen Landcruiser HZJ78 von Toyota. Gleich noch ein paar sinnvolle Kleinigkeiten mit bestellt, und da ist er. Ausgestattet mit Differenzialsperren, großen Reifen und Klimaanlage ist die Grundlage da für weitere Umbauten.

Normal ist langweilig. Also wurde auch der HZJ umgebaut.
Eine Dachkonsole hab ich schon gebaut, weil Ablagen kann man ja nie genug haben. Die Sitze wurden gegen Recaros getauscht (inkl. Sitzheizung, auf Wunsch meiner Frau). Die Wassertank-Rammschutz-Stoßstange ist montiert, und die Beschichtung des Innenraumes mit RhinoLinnings ist abgeschlossen. Selbst der WOMO-Umbau ist mittlerweile abgeschlossen. Den findet Ihr unter Projekte.

Und das hier ist mein neuestes Spielzeug. Wobei neu auch schon lange nicht mehr stimmt.
Ein Landcruiser BJ42 von 1981.